Existenzgründung Fördermittel – Geld von Staat und Bank

Wer sich eine eigene geschäftliche Existenz aufbauen möchte, der braucht zunächst einmal die nötigen Geldmittel. Staatliche Stellen aber auch Banken stellen entsprechende Fördermittel zur Verfügung.

 

Egal, ob man als Existenzgründer endlich seine eigene Kneipe aufmachen will oder schon immer vom eigenen Blumenladen geträumt hat – eine Existenzgründung kostet zunächst einmal Geld. Denn in den wenigsten Fällen ist es mit einem Computer und ein paar Aktenordnern getan. Je nach Branche müssen Geschäftsräume angemietet und Einrichtungsgegenstände besorgt werden. Existenzgründer brauchen Waren und müssen die Werbung bezahlen, um ihre Dienstleistung einem breiten Publikum bekannt zu machen. Und weil die neuen Geschäftsleute in der Regel das Geld für die eigene Existenzgründung nicht selbst aufbringen können, springen beispielsweise Banken und auch der Staat mit verschiedenen Fördermitteln ein, an deren Bereitstellung allerdings auch Bedingungen geknüpft sind. So müssen die Existenzgründer unter anderem Businesspläne und Marktstudien vorlegen, um zu belegen, dass sie ihre Pläne gut durchdacht haben, und auch ein finanzielles Konzept gehört in der Regel zu den benötigten Unterlagen. Je nach Situation gibt es darüber hinaus sehr unterschiedliche Fördertöpfe.

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Eines der bekanntesten staatlichen Fördermittel für zukünftige Geschäftsleute ist beispielsweise der sogenannte Existenzgründungszuschuss. Beantragen können diesen Gründungszuschuss Arbeitslose, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus eine geschäftliche Existenz aufbauen möchten. Ansprechpartner hierfür ist die Agentur für Arbeit. In einer ersten Phase erhält der Arbeitslose dabei zunächst sein Arbeitslosengeld weiter, darüber hinaus wird eine Sozialversicherungspauschale gezahlt, die in einer zweiten Phase um bis zu sechs Monate verlängert werden kann, aber nicht muss. Eine weitere Möglichkeit der Förderung ist das sogenannte „Einstiegsgeld“, das allerdings nur Hartz-IV-Empfängern zusteht und für maximal 24 Monate gewährt wird.

Eine dritte, sehr bekannte und beliebte Möglichkeit für Existenzgründer ist schließlich die Beantragung entsprechender Fördermittel bei den Banken. Diese gewähren Existenzgründern unter anderem ein Startgeld, das als gefördertes Darlehen ausgezahlt wird und mit dem der Existenzgründer die notwendigen Betriebsmittel für sein neues Unternehmen finanzieren kann.

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