Eine Offshore-Firmengründung bringt viele Vorteile

Heimische Rechtsformen werden nach und nach von ausländischen Firmenkonstrukten verdrängt werden. Eine Offshore-Firmengründung kann sich also auszahlen und bringt gleichzeitig zahlreiche Vorteile mit sich.

 

Die Vorteile, die eine Offshore-Firmengründung mit sich bringt, sind zahlreich. Eine solche Firma garantiert Anonymität und Rechtsschutz der Eigentümer und eignet sich für Investitions-, Handels- oder Holdinggesellschaften. Weder doppelte Buchführung noch Veröffentlichung der Bilanzen sind zwingend notwendig. Für die offiziellen Stellen ist die Identität des eigentlichen Eigentümers nicht von Bedeutung, solange die Firma im Gründungsland eine ordnungsgemäße Anschrift sowie einen handlungsbefugten Agenten aufweisen und somit als juristische Person gehandelt werden kann.

Eine Offshore-Firma kann von jedem Land aus operieren und mit verschiedenen Rechtsformen kombiniert werden. Als Standort für den Hauptsitz werden häufig Länder mit niedriger oder nicht vorhandener Steuerlast ausgewählt, etwa die Seychellen, die Jungferninseln oder Belize. In diesen Ländern gibt es ein staatlich gesichertes Bankgeheimnis. Zudem findet nicht unbedingt ein Informationsaustausch mit dem Staat bezüglich Steuerfragen statt. Auf diese Weise wird dem Unternehmen die Steuerfreiheit zugesichert. Häufig werden die Firmen mit der Hilfe von Treuhändern gegründet, um die Anonymität des - beziehungsweise der - wirklichen Besitzer zu wahren.

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Trotz aller Vorteile ist bei der Offshore-Firmengründung Vorsicht geboten. Nicht jede Firma, die ihre Dienste in diesem Bereich anbietet, verfügt über ausreichende Kenntnisse des internationalen Steuerrechts, sodass man sich als Kunde leicht in einer Steuerfalle wiederfindet. Sollte der ordentliche Geschäftssitz nicht den Anforderungen entsprechen, kann der Anschein entstehen, eine Scheinfirma zu betreiben, was rechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Dauerhafte persönliche Erreichbarkeit eines Ansprechpartners gehört ebenso zu den Bedingungen, wie ein fester Standort. Ein Briefkasten genügt nicht. Im Idealfall ist der stellvertretende Firmendirektor ein Anwalt aus dem Land, in dem sich der Hauptsitz der Firma befindet oder zumindest hier ansässig. Sollte nachgewiesen werden, dass die Firma aus einem anderen Land heraus geleitet wird, müssen die Steuern auch an diesen Staat gezahlt werden.

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