Ein handschriftlicher Lebenslauf für die Bewerbung

Ein handschriftlicher Lebenslauf spiegelt die Persönlichkeit des Verfassers wider und gibt Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Schriftbild und Charakter. Allerdings beeinflusst auch die Tagesform das Schriftbild.

 

Wenn Bewerber gebeten werden, ihren Bewerbungsunterlagen einen handgeschriebenen Lebenslauf beizufügen, gibt es dafür meist zwei Begründungen. Entweder ist bei der angestrebten Mitarbeit eine gute und lesbare Handschrift von Bedeutung oder der potenzielle Arbeitgeber beabsichtigt, das Schriftbild grafologisch begutachten zu lassen. Da ein handschriftlicher Lebenslauf selten verlangt wird, sind Bewerber häufig irritiert, wenn sie diesen den Unterlagen beifügen sollen. Die Grafologie ist seit langer Zeit umstritten, weil ein wissenschaftlicher Beweis den Zusammenhang zwischen der Handschrift und den Persönlichkeitsmerkmalen einer Person bisher nicht schlüssig erbracht werden konnte. Es gibt Menschen, die erklären, am Schriftbild, ja sogar an der Unterschrift, erkennen zu können, ob die Schrift zu einer Frau oder einem Mann gehört. Es ist auch schon gesagt worden, dass die Handschriften von Frauen oft lesbarer und ausgewogener wirken als die der Männern.

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Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass von Bewerbern verlangt wird, einen Lebenslauf per Hand zu schreiben. Wenn man dazu aufgefordert wird, sollte man seinen Lebenslauf möglichst auf einem hochwertigen, unlinierten Papier schreiben. Am überzeugendsten ist es, als Schreibgerät einen Füllfederhalter mit blauer Tinte zu verwenden. Von einem Filzstift und Kugelschreiber ist eher abzuraten. Ein handschriftlicher Lebenslauf sollte ohne erkennbare Korrekturen abgegeben werden. Wenn man sich verschreibt, sollte man nicht versuchen, den Schreibfehler zu entfernen und durchzustreichen, sondern es ist besser, einen neuen Lebenslauf fehlerlos zu schreiben. Wie bei jedem Text ist natürlich eine einwandfreie Rechtschreibung und Grammatik unerlässlich.

Bei einem handgeschriebenen Lebenslauf muss sich der Schreiber nicht unbedingt an die Chronologie seines Lebens halten, sondern er kann sein Leben aufsatzartig erzählen. Besondere Aspekte des Lebens können ausführlicher geschildert werden. Er kann sein bisheriges Leben reflektierend darstellen und verdeutlichen, warum er sich gerade auf diese Arbeitsstelle um eine Mitarbeit bewerben möchte.

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