Meine Fingernägel haben Schraubendreher-Qualität, meine Wimpern sind hübsch dicht und die Augenbrauen voll und geschwungen. Danach reichte das Keratonin offenbar nicht mehr fürs Kopfhaar. Dessen Feinheit wird in Sachen mangelnde Attraktivität nur getoppt von dem natürlichen Mausgrau, das wahrscheinlich ein Indiz für mieses Karma ist. Seit ich allein über mein Erscheinungsbild entscheide, gehören deshalb viel Schere (feine Haare ohne perfekten Schnitt sind hässliche feine Haare, aber keine Frisur) und künstliche Farbe zum Style-Programm. Da mein Haar zu allem Übel den roten Pigmenten zuneigt, verwandelt sich jede Blondfärbung nach zwei, drei Wochen in einen gelben Helm. Um das Rötliche im Zaum zu halten, muss Lila drüber, erklärte dann eine Coiffeurin aus der Riege der großartigen Aveda-Spezialisten und mixte mir aus der Serie Personal Blends ein Gegenmittel. Das kann die Verfärbung nicht komplett verhindern, aber deutlich verzögern. Sowohl in das Shampoo als auch in den Conditioner gab sie deshalb aus den 11 „Color Concentrates“ der Serie den Farbton Purple hinzu – sowie aus den duftenden Zusatzstoffen einen der Aveda-typischen Düfte. Und was soll ich sagen? Nie mehr ohne Aveda, wäre das einzig passende. Aveda Personal Blends Shampoo, 200 ml, 20 Euro, und Personal Blends Conditioning Formula, 224, ml, 24 Euro. Beide mit UV-Schutz gegen das Verblassen der Farbe. Nur beim Aveda-Friseur, Infos über www.aveda.de
