Guthabenkonto verwalten: Geldbestand immer im Blick
Ein Guthabenkonto verwalten ist nicht schwierig. Da es aber verschiedene Arten von Guthabenkonten gibt, sollte man sich vor der Eröffnung eines solchen Kontos mit den entsprechenden Möglichkeiten beschäftigen.
Ein Guthabenkonto ist ein Konto, auf das eine Person im Voraus ein Guthaben angesammelt haben muss, ehe sie sich dessen bedienen kann. Mit einem Guthabenkonto kann man daher nicht ins Minus gelangen. Guthabenkonten sind bei Banken geführte Konten wie das Tagesgeldkonto, Prepaid-Konten für Handys oder Kreditkarten sowie Girokonten für jedermann, die nur auf Guthabenbasis geführt werden. In allen Fällen ist es möglich, einen Geldbetrag online zu überweisen oder sich wieder gutschreiben zu lassen.
Ein Tagesgeldkonto funktioniert im Prinzip wie ein Sparkonto. Zuerst überweist der Kunde von seinem Girokonto aus einen bestimmten Betrag, den er sich später wieder auf sein Konto zurück überweisen kann. Den normalen Zahlungsverkehr kann man vom Tagesgeldkonto nicht abwickeln. Wer sein Guthabenkonto verwalten möchte, kann das rund um die Uhr mit dem Onlinekonto der entsprechenden Bank tun. Dazu wählt man sich mit einer Nummer und seinem Codewort ein. Auf diese Weise hat man immer einen Überblick über den Kontostand.
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Bei einem Prepaid-Konto muss der Kunde auch zuvor ein Guthaben auf seine Telefon- oder Kreditkarte aufgeladen haben. Bei jedem Anruf und bei jeder Zahlung wird das Guthaben dann verbraucht. Das Guthabenkonto verwalten geschieht bei der Kreditkarte so, dass ein separates Kreditkartenkonto angelegt wird, auf das vom Girokonto aus überwiesen werden kann. Das ist bei einem Prepaid-Handy nicht erforderlich. Hier kann man das Guthaben vom eigenen Girokonto oder an Kiosken aufladen lassen. Ob man bald das Guthabenkonto aufladen muss, wird durch eine SMS oder eine Ansage angekündigt.
Die dritte Variante eines Guthabenkontos besteht darin, dass dieses als gewöhnliches Girokonto bei einer Bank auf Guthabenbasis geführt wird. Dieses Konto wird auch Jedermann-Konto genannt, denn die Banken haben sich 1996 dazu verpflichtet, jedem ein solches Konto anzubieten. Das ist für die Personen wichtig, denen aufgrund von Schulden und negativen Schufa-Einträgen das Konto gekündigt wurde. Dieses Guthabenkonto wird wie jedes andere Girokonto eröffnet und geführt. Man kann es nicht überziehen und erhält auch keinen Dispositionskredit. Daher eignet es sich auch für Jugendliche.
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