Der Vordruck zur Einzugsermächtigung regelt Zahlungen

Es gibt viele regelmäßige Zahlungen. Wer kein Online-Banking nutzen möchte, kann hier mit einem Vordruck zur Einzugsermächtigung den Zahlungsverkehr vereinfachen und verhindert, wichtige Zahlungstermine zu vergessen.


Fast alle Menschen haben Zahlungen, die sie regelmäßig, zum Beispiel einmal im Monat, leisten müssen. Hierzu gehören Ratenzahlungen für den Pkw oder für einen Ratenkredit, die monatliche Miete und Abschlagszahlungen für Nebenkosten. Wenn diese Zahlungen nicht regelmäßig geleistet werden, kann dies negative Folgen haben. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, diese Zahlungen durch einen Vordruck zur Einzugsermächtigung zum Vorteil für den Zahlenden und den Empfänger dauerhaft zu regeln. Da immer mehr Gläubiger mit ihren Zahlungen in Verzug geraten, wird diese Form der Zahlungsweise von immer mehr Händlern bevorzugt vereinbart. Auch in Online-Shops wird als Art der Zahlung der Bankeinzug immer häufiger noch vor der Zahlungsart Kreditkarte vorgeschlagen.

In einigen Fällen, beispielsweise bei der Ratenzahlung oder bei der Miete, wird bereits von Empfängerseite ein solcher Vordruck zur Einzugsermächtigung angeboten. Doch auch im Nachhinein ist es möglich, eine Einzugsermächtigung zu erteilen. Einen solchen Vordruck kann man an vielen Stellen im Internet kostenlos herunterladen und ihn individuell ausfüllen und einsetzen. Auf diese Weise hat man seinen Zahlungsverkehr im Griff und muss nicht befürchten, mit wichtigen Zahlungen in Verzug zu kommen. Neben Rechnungen, der Miete oder Nebenkosten können auch Zahlungen an das Finanzamt automatisch mit einer Einzugsermächtigung geregelt werden. Das Finanzamt hat hierzu eigene Vordrucke, die man kostenlos herunterladen kann. Oft reicht jedoch auch ein formloses Anschreiben an die Behörde.

Ein Vordruck zur Einzugsermächtigung ist nur sinnvoll bei einem Girokonto, das nicht auf Guthabenbasis läuft. Bei einem auf Guthabenbasis geführten Konto werden Zahlungen bei vorliegender Einzugsermächtigung von der Bank automatisch zurückgebucht, wenn das Konto ins Soll gerät. Generell gelten Einzugsermächtigungen bis auf Widerruf, also in den meisten Fällen, bis die Zahlung vollständig getilgt ist oder bis der Anlass der Zahlung erlischt. Ähnlich wie bei anderen Transaktionen im Lastschriftverfahren kann man beispielsweise sein Geld zurückfordern, wenn der Zahlungsempfänger zu viel Geld vom Konto abbucht.