Zur richtigen Jahreszeit einen Haselnussbaum kaufen
Wer gerne im eigenen Garten einen Haselnussbaum bzw. -strauch stehen haben würde, sollte darauf achten, diesen zur richtigen Jahreszeit zu kaufen. Nur so kann die Pflanze auch anwachsen.
Bäume kann man theoretisch zu jeder Zeit im Jahr kaufen, doch nicht in jeder Jahreszeit kann eine Umpflanzung auch gelingen. Die Bäume, die in unseren Breiten wachsen, unterliegen einem jahreszeitlichen Wechsel, der ihre Ansprüche wandeln lässt. Zunächst ist es wichtig, sich eine Baumart auszusuchen, die an das hiesige Klima gewohnt ist. Manche Standorte erlauben auch, ein wenig südliches Flair durch mediterrane Pflanzen in den Garten zu bringen. Doch die wenigsten Gärten sind im Winter genug vor Frost geschützt, sodass eine Pflanze, die im Mittelmeerraum beheimatet ist, diesen auch überlebt. Besser ist es, wenn man sich für wirklich heimische Arten entscheidet. Möglich wären auch Exoten aus Amerika oder Asien, die ein ähnliches Klima aus ihrer Heimat kennen.
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Der Haselnussbaum, der eigentlich eher ein Strauch ist, eignet sich in jedem Fall dafür, in einem deutschen Garten angepflanzt zu werden. Dieser sieht nicht nur hübsch aus, er trägt im Herbst auch leckere Nüsse, die man selbst verspeisen oder den Wildtieren überlassen kann. Die Nüsse sind für den Baum auch gleichzeitig der Samen für die neue Generation. Will man den Strauch aussähen, sollte man während der Reifezeit der Nüsse einige davon im Garten vergraben. Für die erste Zeit kann man auch einen Blumentopf nehmen, damit man den anfangs sehr empfindlichen Pflänzchen leichter die notwendige Pflege zukommen lassen kann. Da der Herbst den natürlichen Anfang des Jahreszyklus eines Nussbaumes darstellt, ist diese Jahreszeit auch die beste, um den Sämling oder den gekauften Baum an eine neue Stelle zu verpflanzen. In vielen Fachgeschäften findet man daher zu dieser Jahreszeit auch eine größere Auswahl an Bäumen als sonst.
Beim Kauf eines Setzlings sollte man darauf achten, dass der Wurzelballen mindestens so groß ist, wie zwei Drittel der Krone. Dann kann man davon ausgehen, dass der Großteil der Wurzeln ausgegraben wurde und der Baum wieder anwachsen kann. Wenn der Baum in einem Topf steht, kann dieser etwas kleiner sein, da die Wurzeln sich hier nicht weiter ausbreiten können. Der Ballen ist also dichter als bei ausgegrabenen Bäumen. Die Erde zwischen den Wurzeln sollte feucht sein, dies ist ein deutliches Zeichen für eine gute Pflege auf dem Transport. Da die Bäume im Herbst ausgegraben werden, tragen sie keine Blätter mehr. Dies macht den Transport für die Pflanzen weniger stressig, doch als Käufer kann man die Gesundheit des Baumes kaum beurteilen. Hier hilft es nur, einen Händler des Vertrauens aufzusuchen. Sollte der Baum trotz richtiger Pflege nicht anwachsen, hat man hier einen guten Ansprechpartner, um möglicherweise Ersatz zu erhalten. Kurz vorm Einpflanzen kann man eventuell noch einmal die feinen Wurzeln etwas anschneiden, damit diese mehr Nährstoffe aufnehmen und schneller wachsen können.
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