Terrakotta-Blumenkübel besitzen ein sehr schönes Design

Das unverwechselbare Design und die Farbe von einem Terrakotta-Blumenkübel sind auf die für die Herstellung verwendete, eisenhaltige Tonart und die niederen Brenntemperaturen zurückzuführen.


Zu Beginn der neuen Gartensaison finden sich im Fachhandel unterschiedliche Terrakotta-Blumenkübel in sehr verschiedenen Größen und Ausführungen. Diese Tonpflanzenkübel sind bei sehr vielen Gartenbesitzern äußerst beliebt und zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und ihr unverwechselbares Design aus. Blumenkübel aus Terrakotta eignen sich grundsätzlich für die Bepflanzung mit jeglicher Art von Topfpflanze und können aufgrund ihrer Frostbeständigkeit auch in der kalten Jahreszeit im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon belassen werden.

Bei den Pflanzenkübeln aus Terrakotta handelt es sich um gebrannte und unglasierte Tonprodukte, die in der Regel eine braun-rote Färbung aufweisen. Die spezielle Färbung der Terrakottaprodukte ist grundsätzlich auf den eisenhaltigen Ton zurückzuführen, welcher für die Herstellung der Terrakotta-Blumenkübel verwendet wird. Terrakotta ist schon seit sehr langer Zeit als Werkstoff äußerst beliebt und bereits in der Antike wurden zahlreiche Gebrauchsgegenstände und Kunstwerke aus diesem Material gefertigt.

Der Werkstoff Terrakotta gilt allgemein als besonders einfach zu bearbeiten, da für diese Tonart beim Brennen im Vergleich zu anderen Tonarten eine nur sehr geringe Temperatur benötigt wird. Auch wirkt sich dieser Umstand sehr positiv auf die ökologische Werthaftigkeit von Terrakottaprodukten aus, da für deren Herstellung bei Weitem weniger Energie benötigt wird, als bei der Herstellung von Produkten aus anderen Tonarten.

Terrakotta-Blumenkübel werden von Fachleuten als sehr atmungsaktiv bezeichnet, was auf die Porosität dieses speziellen Materials zurückzuführen ist. Diese Porosität sorgt für einen sehr guten Luftaustausch und somit kommt es bei Pflanzenkübeln aus Terrakotta nur sehr selten zur Fäulnis der Erde oder Wurzeln durch zu starkes bewässern der Pflanzen. Hierbei wird die überschüssige Feuchtigkeit mithilfe der Kapillarkräfte an die Außenluft abgegeben und die Erde kann sich somit sehr effektiv der überschüssigen Nässe entledigen, was sich überaus positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt, da Pflanzen unter zu hoher Feuchtigkeit ebenso leiden, wie unter Trockenheit.