So überleben Goldfische im Teich auch den Winter

Wer Goldfische im Teich hält, muss einige Dinge beachten, damit die Tiere zu jeder Jahreszeit gut leben können. Sowohl die Tiefe des Wassers, als auch die Qualität sind wichtig für das Wohlbefinden der Tiere.

 

Jede Jahreszeit birgt für die Goldfische im Teich andere Gefahren, auf die man die Tiere aber auch vorbereiten kann, damit sie immer gut leben können. Im Winter kann es zum Beispiel geschehen, dass der Teich sehr weit zufriert. Wenn dann nach unten nicht genug Platz ist, damit die Fische dem Eis ausweichen können, werden sie die kalte Zeit nicht überleben. Eine Wassertiefe von neunzig Zentimetern sollte daher nicht unterschritten werden. Es genügt eine Stelle so tief anzulegen, dass alle Fische Platz finden. Weniger als ein Drittel der Oberfläche ist aber nicht empfehlenswert, da dann die Ufer so steil werden, dass keine Bepflanzung Wurzeln schlagen kann.

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Für eine gesunde Population brauchen die Goldfische im Teich eine sumpfige Stelle, an der sich die Jungtiere vor den Erwachsenen verstecken können. Goldfische sind Kannibalen, das heißt, dass sie ihre eigenen Jungen fressen, wenn diese nicht fliehen oder sich verstecken können. Von den mehreren Hundert Jungfischen, die aus dem Laich schlüpfen, werden daher selten mehr als zehn groß genug, um mit den älteren zusammenzuleben. Auf diese Weise wird immer eine Fischanzahl eingehalten, die für die Teichgröße optimal ist.

Im Sommer kann durch große Hitze allerdings die Wasserqualität absinken. Vermehrtes Algenwachstum und zu hohe Temperaturen lassen den Sauerstoffgehalt im Wasser fallen und die Fische können ersticken. Eine Pumpe, die das Wasser ständig umwälzt und über einen Bachlauf oder einen Springbrunnen mit der Luft verwirbelt, ist daher für die Tiere lebensnotwendig. Auch ein Schatten spendender Baum kann es im Teich angenehmer machen. Goldfische fressen zwar auch Algen und Insekten, doch ohne Fütterung werden die Tiere im Teich nicht auskommen. Wenn man zusätzlich das Wasser filtert, damit man die roten Schwimmer immer beobachten kann, muss regelmäßig Futter ins Wasser gegeben werden. Die Tiere werden sich bald an die Fütterung gewöhnen und kommen schon an die Oberfläche, wenn man die Futterdose in Sichtweite hält. Mit etwas Geduld kann man die Fische auch dazu bringen, einem aus der Hand zu fressen und sich streicheln zu lassen.

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