Sitzplatz zu klein? Terrassen vergrößern leicht gemacht

Das passiert schnell: Es wird ein Haus gebaut, der Garten angelegt und selbstverständlich auch eine Terrasse. Doch mit der Zeit merkt man, dass der Sitzplatz zu klein ist. Dann heißt es für viele: Terrassen vergrößern.


Die vor Jahren geplante Terrasse ist zu klein. Vielleicht war beim Anlegen des Sitzplatzes mit einem schönen Blick in den Garten die Familie kleiner oder das Budget für eine größere Anlage nicht vorhanden, ist der heutige Trend zu großzügigen Sitzmöbeln noch nicht einkalkuliert worden oder es ist einfach der Topfgarten mit den schönen mediterranen Kostbarkeiten mit den Jahren gewachsen. Das ist aber nicht weiter dramatisch, wenn noch genügend Platz ist und es die Gartengröße, die Bebauung oder die Gartenanlage erlaubt. Mit ein wenig Geschick steht dem Terrassen vergrößern nichts im Wege.

Wichtig ist es, sich zunächst einen Plan zu machen und die neue Terrasse exakt zu planen. Wie groß soll sie werden, plane ich dieses Mal vielleicht gleich etwas großzügiger, ist es ohne Probleme möglich, direkt an die vorhandene Terrasse anzubauen, erhalte ich das damals verwendete Material heute noch oder entscheide ich mich gleich für einen neuen Belag – das sind Fragen, die es vorab beim Terrassen vergrößern zu berücksichtigen gilt.

Am Anfang steht das Abstecken des neuen Sitzplatzes im Garten. Ein Maßband, Senkblei und eine Schnur sind hierbei nützliche Utensilien. Ist die neue Größe festgehalten, gilt es sich an den Erdaushub zu machen. Dieser sollte etwa 30 Zentimeter betragen, um die Unterkonstruktion anzulegen. Diese sollte zunächst aus einer Schicht Schotter bestehen und muss nach Eintrag in das Aushubloch unbedingt verdichtet werden. Damit dies professionell geschieht, leiht man sich hierzu eine Rüttelplatte im Baugeräteverleih. Darauf kommt anschließend eine dünnere Schicht Splitt. So hat der Terrassenbesitzer eine gute Unterlage für den eigentlichen Terrassenbelag.

Heutzutage sind viele verschiedene Arten von Belägen erhältlich, die der Hobbyhandwerker bei der Neugestaltung einer Terrasse oder zum Terrassen vergrößern verwenden kann. Naturstein wird hierzu genauso gerne ausgesucht, wie langlebige Harthölzer. Derzeit im Trend ist auch die Wahl von schönem Kies für den Terrassenbelag. Mehr und mehr sind Konsumenten auch von den neuen Kunststoffoberflächen überzeugt. Diese haben eine Holzoptik, eine lange Lebensdauer und verursachen wenig Pflegeaufwand.