Richtig kompostieren - hochwertiger Dünger aus Abfall

Was der Abfall des einen ist, ist für den Gärtner die Grundlage für einen hochwertigen natürlichen Dünger. Richtig kompostieren verringert den anfallenden Hausmüll und sorgt gleichzeitig für gut gedeihende Pflanzen.

 

Pflanzen brauchen zum Wachsen und Gedeihen Nährstoffe. Diese ziehen sie aus dem Boden. Deshalb wachsen sie vor allem an solchen Standorten gut, wo der Boden sehr nährstoffreich ist. Diesen Boden kennzeichnet Humus. Damit wird abgestorbenes organisches Material beschrieben, dass durch die vielen biologischen Vorgänge, die darin ablaufen, einen hohen Nährstoff-Anteil aufweist. Neben der Zugabe von Pferdemist oder einer Gründüngung, kann richtig Kompostieren einen ebenfalls hochwertigen Dünger liefern, und das mit Bestandteilen des Abfalls.

Pflanzliche oder generelle Materialien, die natürlich abgebaut werden, können Verwendung für Kompost finden. Der Kompost kann seine Dünge-Wirkung nämlich nur dann entfalten, wenn zuvor Abfälle abgebaut und in ihre Grundbausteine zerlegt werden, damit sich daraus Nährstoffe bilden können. Richtig kompostieren ist also vergleichbar mit dem Aufbau eines System, welches selbstständig durch natürliche Einflüsse funktioniert, und dessen Produkt ein hochwertiger Dünger ist. Dabei werden im Vorfeld Garten- und Küchenabfälle reduziert und Pflanzen werden optimal wachsen.

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Doch wie macht man es richtig? Es gibt wenige Dinge zu beachten. Zu allererst ist ein Komposthaufen nötig, ein Behälter oder ein Holzgestell mit offenem Boden und guter Luftzufuhr. Das ist der Ort, an dem der Kompost entstehen wird, indem einfach alle kompostierbaren Abfälle gesammelt und zwischendurch mit etwas Erde vermengt werden. Ab und an sollte man den Komposthaufen durchwühlen, damit mehr Luft herankommt. Somit kann das kleine Ökosystem nun seine Arbeit verrichten und nach sechs bis neun Monaten ist ein Dünger herangereift, der es leistungsmäßig mit chemischen oder anderen natürlichen Düngern aufnehmen kann.

Richtig kompostieren ist nicht schwer. Auf grundlegende Dinge sollte jedoch geachtet werden. Teefilter, Eierschalen, Gemüseabfälle und Gras kann man problemlos benutzen. Auf Wildkräuter, Hausabfälle, Fleisch oder Fäkalien sollte jedoch verzichtet werden. Des Weiteren sollte ein Komposthaufen, wenn man sich für einen entschieden hat, nicht zu nah am Nachbargrundstück und eher im Schatten liegen, auch wenn Kompost größtenteils geruchsfrei ist.

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