Ratten fangen - gefährliche Infektionen verhindern

Ratten sind auch heute noch sowohl in Städten als auch auf dem Land eine ernstzunehmende Plage, da sie sich rasch vermehren und Krankheiten übertragen. Ratten fangen kann man auf verschiedene Arten.

 

Schon im Mittelalter wurden Ratten in den Städten und Dörfern gefürchtet, da sie durch ihre schnelle Vermehrung nicht nur Lebensmittel- und Futtervorräte vernichteten, sondern auch gefährliche Krankheiten auf Menschen und Tiere übertrugen. Auch heute treten immer wieder Rattenplagen auf. Sie richten in Lebensmittellagern, Ställen und auch in Wohnhäusern große Schäden an. Infektionen werden ebenfalls immer noch übertragen.

Zur Rattenbekämpfung gibt es viele Methoden, z. B. das Auslegen von Giftködern oder Begasung, die alle für die Tiere tödlich enden. Betreiber von Abwasseranlagen sind gesetzlich verpflichtet, gegen Ratten vorzugehen. Die Nager treten jedoch auch in Wohngebieten immer wieder auf. Dem kann vorgebeugt werden, indem man Ansammlungen von Sperrmüll und unaufgeräumte Schuppen vermeidet. Essensreste sollten so entsorgt werden, dass sie die Ratten nicht anziehen. Biotonnen und vorschriftsmäßig angelegte Komposthaufen halten die Nager ab. Ställe und Futternäpfe von Haustieren müssen regelmäßig gereinigt werden, Futter sollte geschlossen gelagert werden.

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Doch sind die Nager erst einmal da, müssen sie bekämpft werden. Wer Ratten fangen, aber nicht töten möchte, kann Lebendfallen einsetzen. Dies ist jedoch nicht empfehlenswert, da Ratten intelligent sind und schnell von ihren gefangenen Artgenossen lernen - so gehen nicht viele Tiere in die Falle. Durch Giftköder und Gas sterben die Tiere relativ schnell. Auch tödliche Fallen sind zugelassen, sie führen allerdings langsamer zum Tod.

Ratten fangen kann man darüber hinaus mit alten Hausmitteln. Natürliche Feinde der Nager sind Katzen, Steinmarder, Uhu, Waldkauz und auch einige Hunderassen. Betroffene können sich im Internet über weitere Methoden informieren. Hier werden verschiedene Mittel zur Rattenbekämpfung beschrieben und angeboten. In Foren kann man sich mit anderen Leidtragenden austauschen und eventuell wertvolle Tipps erhalten. Auch professionelle Hilfe findet man im Internet, die man bei starkem Befall und auch dann, wenn die selbst angewendeten Maßnahmen keinen Erfolg zeigen, in Anspruch nehmen sollte. Auf jeden Fall muss man sofort handeln, weil sich die Tiere sonst schnell ausbreiten.

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