Raschwüchsige Bäume sowie deren Vor- und Nachteile
Bäume, die schnell an Größe gewinnen, sind sehr verbreitet und bergen einige Möglichkeiten in sich. Hierbei müssen bestimmte Dinge beachtet werden, damit das Vorhaben nicht scheitert.
Schnell wachsende Bäume benötigen oft nur wenige Jahre, um eine stattliche Größe zu erreichen. Im Alter wachsen sie dann meist etwas langsamer. Diese Baumarten werden auf speziellen Plantagen benutzt, um das Rohmaterial Holz herzustellen. Holz wird in vielen Bereichen der Industrie und des alltäglichen Lebens benötigt. Es ist sowohl Energieträger als auch das Material, aus dem z.B. Stühle hergestellt werden. Auch das Papier ist ohne Holz undenkbar. Doch die vielseitige Nutzbarkeit führt dazu, dass immer Wälder gerodet werden und natürlicher Lebensbereich für Tiere und Pflanzen zerstört wird. Viele dieser Bäume sind Tausende von Jahren alt und fast unersetzlich.
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Hier schaffen schnell wachsende Bäume auf Plantagen Abhilfe. Diese können sehr ertragreich angebaut werden und man erhält nach wenigen Jahren das gewünschte Produkt. Doch der Schnellwuchs hat auch seine Nachteile. Die Bäume sind meist schlanker im Stamm und nicht so widerstandsfähig wie langsam wachsende Arten. Dazu kommt noch, dass sie hohe Ansprüche an den Wasser-, Luft- und Nährstoffgehalt des Bodens stellen. Werden diese nicht erfüllt, dann erhält man kleine verkümmerte Pflanzen, die nicht zur Weiterverarbeitung taugen. Mit Hilfe von schnell wachsenden Baumarten können auch bestimmte Gebiete wieder aufgeforstet werden. Hier benötigt man jedoch eine Mischung aus alten und jungen Pflanzen. Da der Stamm oft sehr dünn ist, kann er auch sehr schnell brechen und den Baum zum Umstürzen bringen. Die älteren dickeren Gewächse können schädliche Witterungseinflüsse abfangen und die jüngeren dadurch schützen. So kann man eine Erosion des Landes verhindern und neuen Lebensraum für Tiere und Menschen schaffen.
Schnell wachsende Bäume werden auch zunehmend in Wüstenregionen eingesetzt, auch wenn es da nicht die nötigen Bedingungen gibt. Zu diesem Zweck werden eigene Baumschulen errichtet, in denen die entsprechenden Pflanzen genetisch verändert und an die Witterungsverhältnisse angepasst werden. So können Länder mit einem großen Anteil an Wüste Land für die eigene Bevölkerung gewinnen und dieses für eine eventuelle Landwirtschaft urbar machen. In armen Ländern ist das oft eine von wenigen Alternativen zum Regenwaldabholzen. Je mehr Bäume auf der Welt verschwinden, desto größer werden die Wüsten. Bereits heute sind große Teile der Erdoberfläche für den Menschen unbewohnbar. Dies können schnell wachsende Bäume verhindern.
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