Wie Sie am besten Bäume fällen, lassen Sie sich am bestem von einem Profi zeigen. Immer mit Schutzkleidung und richtiger Ausrüstung ausstatten, wenn es um Arbeiten mit Motorsägen geht.
Das Bäume-Fällen gehört zu den eher unterschätzten Arbeiten im Garten. Dass ein Keil aus dem Stamm gesägt werden sollte, um die Fallrichtung vorzugeben, ist zwar allgemein bekannt, doch wird immer wieder die Wucht und die Größe eines ausgewachsenen Baumes unterschätzt.
Der Hobbygärtner macht sich in der Regel ohne passende Schutzkleidung ans Werk. Das schlägt sich auch in der Unfallstatistik nieder. Unfälle in Haus und Garten stehen nach wie vor an allererster Stelle. Dabei ist die passende Schutzkleidung nicht nur für Profis ein Muss. Tragen Sie beim Bäume-Fällen eine Schnittschutzhose. Es gibt kostengünstige Modelle für Einsteiger, die nicht mehr als eine Jeans kosten. Eine Schutzbrille und ein Helm mit Visier schützen Gesicht und Augen vor Spänen. Festes Schuhwerk sollte selbstverständlich sein. Am besten tragen Sie Arbeitsschuhe mit Stahlkappen, um die Füße vor einem Abgleiten der Säge oder herab fallenden Ästen zu schützen. Lassen Sie sich am besten immer assistieren. So ist auch ein Helfer in der Nähe, wenn doch ein Unfall passiert. Lassen Sie keine Werkzeuge liegen, da man sonst darüber fallen und ausgleiten könnte.
In ländlichen Gebieten ist es gang und gäbe, viel im Garten zu arbeiten. Die Erfahrung wird dort oft innerhalb der Familie weitergegeben. In städtischen Gebieten sind die Hobbygärtner oft das erste Mal mit der Motorsäge konfrontiert und sollten ein paar Grundregeln beherzigen. Die Säge wird immer mit beiden Händen gehalten und nie über Schulterhöhe damit gearbeitet. Beim Sägen keine wackelige Leiter oder Kisten besteigen. Ob die Bäume auf Ihrem Grundstück gefällt werden dürfen, ist dabei nicht nur Ihre eigene Entscheidung. Wegen des Vogelschutzes ist das nur im Spätherbst und Winter erlaubt. Auskünfte erteilt im Zweifelsfall ihre zuständige Gemeinde. Haben sich mehrere Bäume zu einem Dickicht verschlungen, so ist dies ein Fall für den Spezialisten. Landschaftsgärtner und Forstbeamte werden Ihnen einen geeigneten Profi empfehlen können. Achten Sie bei der Auftragsvergabe darauf, ob der Handwerker versichert ist. Sollten im Nachbargrundstück Schäden angerichtet werden, deckt das die Gewerbehaftpflichtversicherung des Handwerkers.
