Mäuse vertreiben muss kein tödliches Unterfangen sein

Wer zu Hause einer Mäuseplage zum Opfer gefallen ist, der hat verschiedene Möglichkeiten, diese loszuwerden. Es hilft nicht nur immer eine tödliche Mäusefalle beim Mäuse vertreiben.


Mäuse sind eigentlich sehr süße und possierliche Tierchen. Von den kleinen Säugetieren gibt mehr als 40 verschiedene Arten, die in Europa, aber auch in Afrika und Asien leben. Die meisten Arten von ihnen sind nicht vom Aussterben bedroht, sondern zahlreich vorhanden. Die größtenteils nachtaktiven Arten sind nicht besonders wählerisch und wählen Wälder genauso wie Savannen und Felsengebiete als Lebensraum. Sie können meist gut klettern und oft auch schwimmen. Als Rückzugsorte dienen ihnen Felsspalten oder Erdgruben. Die Hausmaus findet allerdings Unterschlupf in ihrem Mäusehäuschen. Diese in der Obhut des Menschen lebende Art lebt oft mindestens zwei bis drei Jahre, manchmal auch länger. In der Wildnis ist ihre Lebenserwartung meistens nicht so hoch.

Wenn man allerdings nicht freiwillig mit Mäusen zusammenlebt, sondern von ihnen unerwünscht heimgesucht wird, dann ist es Zeit, sich Gedanken zu machen, die Kleinen loszuwerden. Sie machen sich unerwünscht über Nahrung her, fressen sie an und verderben sie so. Davon abgesehen können Mäuse auch verschiedene Arten von Bakterien übertragen, darunter auch tödliche Krankheiten wie Borreliose verursachende Exemplare. Eine Möglichkeit zum Mäuse Vertreiben sind Mäusefallen. Da dies aber nicht immer den gewünschten Erfolg bringt, sollte man sich noch über andere Strategien Gedanken machen. Es gibt unterschiedlichste Vergiftungsmöglichkeiten, die aber zu einem langsamen und qualvollen Tod führen. Vergiften kann man Mäuse zum Beispiel mit gebeiztem Korn. Die früher zur Vergiftung eingesetzten Stoffe wie Arsen, Strychnin oder weißer Phosphor sind heutzutage verboten. Andere Substanzen sind zwar zum Mäuse Vertreiben erlaubt, können aber auch von anderen Haustieren wie Hunden und Katzen versehentlich gefressen werden und so die Falschen treffen.

Bei den Mäusefallen gibt es zwei verschiedene Arten: die lebendig fangenden und die tödlichen Fallen. Lebendig fangende Mäusefallen sind die wohl tierliebste Variante, die ungebetenen kleinen Gäste loszuwerden. Nachdem sie einem in die Korbfalle gegangen sind, setzt man sie einfach etwas entfernt wieder vor die Tür.