Kräutergarten anlegen – Was ist dabei zu beachten?

Kräuter bereichern unser Leben durch ihren angenehmen Geruch und dadurch, dass wir mit ihrer Hilfe Gerichte verfeinern können. Einen Kräutergarten anlegen kann also eine lohnende Investition sein.


Der Garten ist ein Ort, der zugleich Rückzug vom lauten Stadttreiben und den Anbau von Pflanzen für den eigenen Gebrauch ermöglicht. Neben Obst und Gemüse können auch Kräuter angebaut werden. Kräuter heben sich nicht nur durch ihren angenehmen und beruhigenden Duft hervor, sondern sind zudem die Grundlage für die richtige Würze in einem Gericht. Sie können den Geschmack verfeinern oder intensivieren.

Aus diesem Grund kann einen eigenen Kräutergarten anlegen eine lohnende Investition sein, in vielerlei Hinsicht. Abgesehen von der Arbeit, die das Anlegen in Anspruch nimmt, kann ein eigener Kräutergarten ein Ersparnis sein und im gleichen Zuge frische Kräuter liefern, bei deren Wachstum, jedem ist es frei es für sich zu entscheiden, keine oder nur eine geringe Menge chemische Düngung verwendet worden ist.

Doch was ist dabei zu beachten? Einen Kräutergarten anlegen ist keine schwierige Sache. Es muss darauf geachtet werden, was und wie gepflanzt wird. Bestimmte Pflanzen wachsen nebeneinander nicht so gut oder haben besondere Ansprüche. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Kräuter nicht viel Platz, aber viel Sonnenlicht brauchen, um ihr volles Aroma zu entfalten. Ein Kräutergarten kann sowohl im eigenen Garten als auch bequem auf dem Balkon angelegt werden. Als besonders guter Dünger eignet sich, wie bei anderen Pflanzen des Gartens auch, Kompost.

Wenn ein Kräutergarten auf dem Balkon, beispielsweise in einem Blumenkasten, angelegt wird, ist darauf zu achten, dass das Wasser abfließen kann. Stehendes Wasser ist nämlich nicht gut für die jungen Kräuter, zu denen unter anderem Thymian, Schnittlauch, Salbei, Rosmarin, Lavendel und Estragon zählen. Es gibt Kräuter, die wie Rosmarin weniger Wasser benötigen als andere, und solche, die wie Lavendel mehr benötigen. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte man auf eine Mischung von ein- und zweijährigen Pflanzen zurückgreifen. Gut zu kombinieren sind dabei zum Beispiel Thymian und Salbei. Bei der Kombination von Kräutern ist zusätzlich darauf zu achten, wie stark bestimmte Kräuter wachsen. Estragon beispielsweise wächst sehr stark. Beachtet man alle diese Faktoren, so steht einem nutzbaren Kräutergarten nichts mehr im Weg.