Jetzt den Garten planen – dann kann der Frühling kommen

Ein Sprichwort aus China sagt: „Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.“ Damit das grüne Paradies hinterm Haus wirklich Freude macht, sollte man ein wenig Zeit investieren und den Garten planen.

 

Ob Neuanlage oder Umgestaltung: Bevor man zum Spaten greift, sollte man in aller Ruhe den Garten planen. An erster Stelle stehen einige grundsätzliche Überlegungen: Wünscht man einen Zier- oder Nutzgarten oder eher ein Kinderparadies? Soll ein Teich, ein Bachlauf oder ein Grillplatz angelegt werden? Ist Platz genug für ein Gartenhaus oder einen Swimmingpool?

Nächster wichtiger Punkt ist die richtige Bepflanzung. Sie soll abwechslungsreich und interessant sein, zudem das ganze Jahr über Freude bereiten. Doch merke: Es wächst und gedeiht noch längst nicht alles überall! Jede Pflanze hat ihre spezifischen Bedürfnisse hinsichtlich Licht und Schatten, Bodenbeschaffenheit, Wasser- und Nährstoffbedarf. Sie gilt es ebenso zu berücksichtigen wie das jeweilige Klima. Besondere Beachtung verdient die „Basis-Bepflanzung“, also jene Gehölze, die viele Jahre überdauern sollen und den Hintergrund bilden für die jahreszeitlich wechselnde bunte Pracht der Blumen und Stauden. Gerade vom gärtnerischen Laien wird häufig vergessen, dass manche Gehölze eine stattliche Größe erreichen und bereits nach wenigen Jahren die Dimensionen eines kleinen Gartens sprengen können. Damit sich die Gartenarbeit nicht eines Tages auf Auslichten, Herausreißen und Fällen reduziert, sollte man lieber gleich langsam wachsende Sorten wählen, die insgesamt nicht zu groß werden.

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Nicht jeder Garten hat ideale Maße, und oftmals muss man sich mit einem langen und schmalen Reihenhausgarten begnügen. Doch auch dieser lässt sich durch geschickte Aufteilung und Bepflanzung in ein grünes Kleinod verwandeln. Wer einen „Problemgarten“ planen will, macht sich am besten einen maßstabsgetreuen Plan, in den mit verschiedenfarbigen Buntstiften die einzelnen Elemente – Terrasse, Rasen, Blumenbeete, Teich – eingezeichnet werden.

Bei einem Grundstück in Hanglage geht es nicht nur um die Schönheit des Gartens, sondern auch um die Sicherheit. Um ein Abrutschen des Erdreichs zu verhindern, müssen vielfach Stützmauern oder Terrassen eingebaut werden - da ist der Fachmann gefragt. Dennoch muss der Hobbygärtner durchaus nicht untätig zusehen: Er kann vorab zumindest im Groben den Garten planen.

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