Jeder kann selbst einen einfachen Zaun setzen
Je nach der Art und Beschaffenheit einer Einzäunung von Grundstücken, kann man selbst einen Zaun setzen. Bei sogenannten Einfriedungen ist lediglich etwas handwerkliches Geschick erforderlich.
Schon seit ewigen Zeiten wollen Menschen Grenzen setzen. Große Ländereien wollen eingefriedet werden und selbst kleine Vorgärten haben häufig einen Zaun als Abgrenzung zur Straße oder zum Bürgersteig. Häufig werden hier die sogenannten Jägerzäune verwendet. Diese sind vom Prinzip her lediglich gekreuzte, nach oben zugespitzte Holzlatten, die an einer Querverlattung befestigt sind. Einen solchen Zaun setzen kann nahezu jeder. Hierfür muss zunächst die Länge abgemessen werden, wo der Zaun später stehen soll und die Flucht wird abgesteckt, damit der Zaun nach Fertigstellung auch in einer geraden Linie verläuft. Zum Abstecken der Flucht benutzt man sogenannte Schnurpinne aus Eisen, die einfach in den Boden gesteckt werden können, wobei die Schnur die spätere Höhe des Zauns markiert. Profis, die einen Zaun setzen, benutzen dazu meist ein Nivelliergerät, mit dem man Höhen einmessen kann. Bei einem Zaun im Vorgarten jedoch kann man sich auch einen festen Punkt am Haus suchen und diese Höhe mittels einer Wasserwaage und einem Wiegebrett übertragen. Sind Flucht und Höhe abgesteckt, kann mit der Montage des Zauns begonnen werden. In regelmäßigen Abständen, meist mit Zwischenräumen von etwa einem Meter, werden nun Rundholzpfähle oder Metallpfosten im Boden implementiert.
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Je nach Größe des Zauns müssen diese zum Beispiel mit einem Pfostenschuh in Beton gesetzt werden. Bei kleineren Zäunen reicht es, wenn einfach ein Loch ausgehoben wird, das etwa ein Drittel der Länge des Pfostens ausmacht. Anschließend wird die Querverlattung angebracht, woran dann der spätere Jägerzaun befestigt wird.
Je höher der Zaun werden soll, umso mehr muss man für die Standfestigkeit der Zaunpfosten sorgen. Schaut man sich etwa die Pfosten eines Zauns an, der einen Fußballplatz begrenzt, so wird man feststellen, dass es hier nicht ausreicht, die Zaunstangen nur ein Drittel in den Boden zu setzen. Hier muss eine Querverstrebung im Boden für zusätzlichen Halt sorgen. Das ist allerdings auch eine Arbeit, die von keinem Heimwerker ausgeführt werden kann. Hier kommen Fachleute aus dem Bereich des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau zum Einsatz.
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