Innenausbau: OSB-Platten für Wand, Decke und Boden

Die Grobspanplatte, auch OSB-Platte genannt, kommt vor allem beim Ausbau von Innenräumen zum Einsatz – sie dient als Verkleidung für Wände und Decken, kann aber auch als Verlegeplatte genutzt werden.


Zur Herstellung von Grobspanplatten müssen zunächst die Sägespäne aufbereitet und anschließend getrocknet werden. Mittels eines Klebers werden die Holzspäne dann in mehreren Schichten übereinander geklebt und bei hohen Temperaturen gepresst. Die entstehenden Spanplatten zeichnen sich durch ihr charakteristisches Erscheinungsbild aus, da die Spanstruktur sichtbar bleibt.

Im Innenausbau und in Rohbauten kommen die Grobspanplatten sowohl als Wand- und Deckenverkleidungen wie auch als Verlegeplatten für den Fußboden zum Einsatz. Zum Teil werden die Platten auch als dekoratives Element genutzt, häufig dienen sie jedoch nur als Untergrund – beispielsweise für anschließend verlegtes Laminat oder Parkett.

Werden die OSB-Spanplatten für den Boden genutzt, so ist für die Wahl der richtigen Variante entscheidend, ob eine Fußbodenheizung verbaut wurde: Diese kann herkömmliches Holz austrocknen und verformen. Hier müssen spezielle Platten gewählt werden, die für die erhöhte Wärmeentwicklung geeignet sind.