Eine Terrasse anlegen ist oft gar nicht so schwer

Wer einen schönen Garten besitzt oder einen sonnigen Platz am Haus haben will, kommt sicher schnell auf den Gedanken, eine Terrasse bauen zu lassen. Doch auch selber eine Terrasse anlegen ist durchaus machbar.


Ein windgeschützter Platz in der freien Natur kann vor allem im Sommer etwas Herrliches sein. Daher planen viele Häuslebauer und Gartengestalter bereits in der Bauphase eine Terrasse an einem solchen Ort ein. Der Boden wird entsprechend plan gezogen und vorbereitet, so dass die spätere Abdeckung in Form von Holz, Beton oder Naturstein nur noch eine Kleinigkeit darstellt. Doch wer selber seine Terrasse anlegen oder seinen Lieblingsplatz modernisieren will, sollte unbedingt einige Dinge beachten.

Da ist beispielsweise das Gefälle der Fläche, wo die Terrasse entstehen soll. Grenzt diese etwa an ein Haus, muss sichergestellt werden, dass sie mit einem Gefälle von mindestens zwei Prozent vom Gebäude wegführt, damit sich kein Regenwasser an der Hauswand sammeln kann. Gegebenenfalls muss außerdem eine geeignete Dränung eingebaut werden. Damit kommt man auch gleich zum Unterbau des Projektes: Terrasse anlegen. Je nachdem, welcher Belastung sie standhalten soll, müssen unterschiedliche Schichten angelegt werden. Dementsprechend tief muss die Fläche dann ausgeschachtet werden. In der Regel wird eine Terrasse allerdings nicht mit dem Auto befahren, sodass sich der Einbau einer Schotterschicht erübrigt. Wichtig ist jedoch, dass der Boden nach dem nötigen Aushub gut festgestampft wird. Dazu eignen sich Einhandstampfer – auch Frosch genannt – oder Rüttelplatten, die es in unterschiedlichen Ausführungen in den meisten einschlägigen Baumärkten zu leihen gibt.

Anschließend muss das Pflasterbett für den abschließenden Belag erstellt werden, wobei auf eine ausgleichende „Frostschicht“ aus Kies oder Glasasche zu achten ist. Diese soll zum Beispiel verhindern, dass etwa Pflastersteine oder Bodenfliesen durch die Bodenbewegungen, die vom Frost verursacht werden können, nach oben gedrückt werden. Das eigentliche Pflasterbett besteht für Beton- oder Natursteinplatten in der Regel aus Sand oder Glasasche. Hierfür muss zunächst ein sogenanntes Planum angefertigt werden. Dafür steckt man mit Schnüren eine bestimmte Endhöhe ab, unterhalb derer eine einheitliche Fläche „abgezogen“ wird. In diese werden dann die Steine oder Platten gelegt.