Ein Hochbeet anlegen und die frühe Ernte genießen
Wer sich ein Hochbeet anlegen will, kann nach getaner Arbeit auf einige nicht zu verachtende Vorteile zurückgreifen, die ihm einen erheblichen, vielseitigen Nutzen einbringen können.
Das Hochbeet ist eine erhöhte also nicht mehr ebenerdige Möglichkeit der Bepflanzung von Salaten, Gemüsen und Blumen. Besonders ältere und behinderte Menschen können dabei ihre Gartenarbeit ohne tiefes Bücken erledigen. Allerdings bietet diese Art des Gartenanbaus noch weitere positive Eigenschaften, wie z. B. eine bessere Erde als die bereits vorhandene, aber auch die Verwertung aller Gartenabfälle im Hochbeet-Aufbau sowie eine mehrere Wochen frühere Ernte, weil in solch einem Hochbeet durch den Verrottungsprozess etwas mehr Wärme vorhanden ist. Alle diese Vorteile sind auf keinen Fall zu verachten und für einen erfolgreichen Gemüsegarten optimal.
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Ein Hochbeet anlegen kann jeder, der ein Stückchen Land zur Verfügung hat. Selbst ein gepflasterter Hof oder ein Balkon ist dafür brauchbar. Im letzteren Fall sollte das Hochbeet natürlich der vorhandenen Größe angepasst und mit einem Boden aus Teichfolie genutzt werden. Steht ein Gartenteil zur Verfügung, so kann man sich beim Hochbeet anlegen in etwa an folgende Maße halten. Über die Länge des Beetes von ungefähr 1,30 Meter und die Breite, die so gewählt werden sollte, dass man von beiden Seiten bis zur Mitte des Beetes gelangen kann, weil eine Begehung ja nicht möglich ist, muss der Boden 20 – 30 cm tief ausgehoben werden. Dabei wäre es wichtig die Länge des Beetes von Nord nach Süd auszurichten, um dadurch die bestmögliche Ausnutzung der vorhandenen Sonneneinstrahlung auf das Hochbeet zu gewährleisten. Ist der Boden ausgehoben, legt man als Schutz vor Wühlmäusen und Maulwürfen Hasendraht aus und erstellt ringsum Wände mit etwa einem Meter Höhe, die je nach Beschaffenheit verankert werden. Es kann sich dabei um Beton-, Holz-, Plastik- oder Blechwände handeln. Natürlich sind beim Hochbeet anlegen der eigenen Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Für den Bau des Hochbeetes verwendet man fünf verschiedene Lagen. Für die erste Schicht werden grober Baum und Strauchschnitt verwendet, die mit Grasschnitt zu bedecken ist. Danach gibt es eine Mischung aus Grünabfällen, gehäckseltem Strauchschnitt und Staudenresten sowie Laub. Die nächsten drei Lagen sind nacheinander Gartenerde, Kompost und Blumenerde.
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