Die richtige Rosen-Pflege bringt üppige Blütenpracht
Wenn man etwas Zeit und Mühe in die Rosen-Pflege investiert, wird man dafür mit prächtigem, lang anhaltendem Blütenflor und kräftigen Pflanzen belohnt. Die Grundregeln dafür sind eigentlich ganz einfach.
Vor allem ist natürlich das Pflanzen am richtigen Standort von ausschlaggebender Bedeutung. Rosen wollen Sonne, nicht zwingend den ganzen Tag, aber doch die meiste Zeit über. Die Erde sollte nicht zu mager sein, denn schließlich erhofft man sich zahlreiche Blüten, und die brauchen Nährstoffe. Enthält der Boden gar keine lehmigen Bestandteile, kann man Lehmbrocken sammeln, in Regenwasser auflösen und die Rosen damit verwöhnen. Hat dann das Wachstum der gepflanzten Rosen eingesetzt und die Blüte begonnen, geht es mit der eigentlichen Rosen-Pflege los. Nun sind regelmäßige Düngergaben nötig, je nach Art des Düngers wöchentlich bis einmal im Monat. Die Erde rund um die Pflanze sollte immer mal wieder leicht aufgehackt werden, damit sich keine Bodenkapillaren bilden, durch die die Feuchtigkeit verdunstet. Um Austrocknung zu verhindern, kann man auch eine dünne Mulchschicht aus Stroh oder Rasenschnitt aufbringen. Letzteren muss man allerdings öfters auflockern, damit er nicht zu einer luftundurchlässigen Masse verklebt.
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Handelt es sich um eine Kletterrose, müssen neue Triebe natürlich immer wieder an den richtigen Platz hochgebunden werden. Dabei sollte man darauf achten, nicht zu viele Zweige an einer Stelle festzubinden, da sie sich sonst gegenseitig das Licht wegnehmen und dann nicht so willig blühen.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Rosen-Pflege ist das Beschneiden der Pflanzen. Verblühte Blüten sollten möglichst bald abgeknipst werden, um die Hagebuttenbildung zu verhindern. So kann die Pflanze mehr Kraft in die Blütenbildung stecken. Jederzeit sofort abgeschnitten werden sollten Wildtriebe, die aus der Wurzelunterlage gepfropfter Edelrosen austreiben, denn sie verbrauchen ebenfalls die Kraft der Pflanze. Man erkennt sie gut daran, dass sie nicht fünf Blattfiedern haben wie die Edelrosen, sondern sieben. Im Frühjahr, wenn Frostschäden endgültig erkennbar sind, können dann überzählige und schwache Triebe der Edelrosen entfernt und die verbliebenen etwas eingekürzt werden. Hatte man dann im Winter die Veredelungsstelle durch Reisig oder Laub gut vor Frost geschützt, wird man die Königin der Blumen auch im nächsten Sommer wieder in voller Pracht genießen können.
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