Die Gartenpumpe hilft bei der Bewässerung des Gartens

Wer als Hobbygärtner seinen Garten hegt und pflegt, der sollte im Sommer auf den Einsatz einer Gartenpumpe nicht verzichten. Rasen und Beete können so mit Brunnenwasser kostengünstig bewässert werden.


Die Aufgabe von Gartenpumpen besteht im Ab- oder Umpumpen beziehungsweise im Fördern von Wasser. Das Funktionsprinzip ist immer ähnlich. Die Pumpe steht im Trockenen und saugt über einen Ansaugschlauch das Wasser an. Entweder aus einem Behältnis wie einem Regenfass oder einer Zisterne oder direkt aus einem Grundwasserbrunnen. Das so angesaugte Wasser wird über den Ablaufschlauch durch die Pumpe abgepumpt.

Für den eigenen Grundwasserbrunnen ist eine Bohrung im Garten erforderlich. Dazu wird ein Rohr in den Boden eingespült. An dieses wird dann die Gartenpumpe angeschlossen.
Auf diese Weise können Kosten für teures Leitungswasser zur Bewässerung des Gartens gespart werden. Für die Pflanzen im Garten ist Regen- oder Grundwasser zudem häufig besser geeignet als das oftmals gechlorte Wasser aus der Leitung. In vielen Gemeinden ist der Bau eines Grundwasserbrunnens genehmigungspflichtig. Die Bestimmungen sind regional sehr unterschiedlich. Deshalb ist es ratsam, sich vor der Planung bei den örtlichen Behörden zu informieren und einen qualifizierten Fachmann zu beauftragen. Dieser kennt die Bestimmungen und Auflagen und kann eventuell erforderliche Genehmigungen einholen. Außerdem gibt er für die durchgeführten Arbeiten eine Garantie, falls im Nachhinein irgendwelche Beanstandungen auftauchen. Bei der Planung für den Gartenbrunnen ist die Stromversorgung der Pumpe zu berücksichtigen. Ferner sollte ein trockener Aufstellort für die Gartenpumpe vorhanden sein oder geschaffen werden.

Handelsübliche Pumpen gibt es im Baumarkt oder Gartenfachbetrieb in großer Auswahl. Die angebotenen Modelle unterscheiden sich durch die maximale Förderhöhe gemessen in Metern, die Fördermenge in Litern pro Stunde und den Förderdruck angegeben in Bar.
Herrscht ein niedriger Grundwasserspiegel vor, so ist eine Pumpe mit größerer Förderhöhe zu wählen. Die Förderhöhe berechnet sich aus der Grundwassertiefe zuzüglich der zu überbrückenden Höhe. Beispiel: Das Grundwasser soll aus einer Tiefe von 8 Metern angesaugt und anschließend 10 Meter in die Höhe geleitet werden. Die Förderhöhe beträgt somit in diesem Beispiel 18 Meter.