Kostenlos Werbung schalten erfordert Kreativität

Um die Möglichkeit zu haben, kostenlos für etwas oder jemanden zu werben, muss man in die Trickkiste greifen und über kreative sowie unkonventionelle Wege nachdenken, um die Zielgruppe zu erreichen.

 

Viele Kampagnen, insbesondere von jungen Werbern, haben einen hohen kreativen Wert und sind gut ausgearbeitet. Dennoch lassen sich nicht immer Abnehmer für die jeweilige Kampagne finden. Wer einen Juniortitel in seiner Berufsbezeichnung hat, hat es oft schwerer Kunden von der eigenen Arbeit zu überzeugen. Doch gerade für Werbe-Wettbewerbe, die die Originalität der Anzeige, des Spots oder der Kampagne in den Vordergrund stellen, ist es meist erforderlich, dass die entsprechende Werbung mindestens einmal geschaltet wurde. Nicht selten greifen Werbetreibende in solchen Fällen zu sogenannten Guerillamethoden. Das bedeutet, dass eine Kampagne beziehungsweise eine Aktion erdacht wird, die in den meisten Fällen verboten ist. Guerillaaktionen reichen von Flitzern im Stadion, über Flugzeugnachrichten, Flash-Mobs bis hin zu Demonstrationen für oder gegen die eigenartigsten Problematiken. So schaffen es meistens auch "Junior-Werber" auf größere Kreativwettbewerbe und nicht selten verlieren sie ihren Titel, wenn ihre Arbeit ausgezeichnet wurde, und steigen einen erheblichen Schritt auf der Karriereleiter.

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Ganz anders sieht das Thema bei Selbstständigen aus, die sich eine Werbeagentur nicht leisten können. Wer hier darauf angewiesen ist, kostenlos Werbung zu machen, muss zwar auch kreative Lösungen finden, doch ist der Handlungsspielraum aufgrund der finanziellen Mittel deutlich geringer. Viele Geschäftsleute sind der Überzeugung, dass die eigne Visitenkarte die effektivste Werbung ist - zudem ist es eine sehr günstige Methode seine Dienste anzubieten. Dennoch gibt es noch weitere Möglichkeiten, für sich und sein Unternehmen zu werben. Wer gute Kontakte hat, und sich hier und da an größere, bereits bestehende Projekte wie beispielsweise Festivals dranhängen kann, dem wird zwar oft nichts gezahlt, doch dessen Name oder Firmenname wird als Partner des Festivals genannt, und auf sämtlichen Merchandisematerialien erwähnt. Diese Art der Werbung ist insbesondere für Designer interessant, die sich zum Beispiel an der Gestaltung der Corporate Identity eines Festivals oder Produkts beteiligen können.

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