Welche Geldanlage für Kinder ist wirklich zu empfehlen?

Um seine Kinder oder Enkelkinder später einmal finanziell unterstützen zu können, möchte viele Eltern und Großeltern Geld für den Nachwuchs anlegen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, für die man sich entscheiden kann.

 

In den USA ist es längst gang und gebe, dass Eltern für ihre Kinder Geld anlegen, damit diese später die Gebühren fürs College bezahlen können. Auch hierzulande werden Geldanlagen für den Nachwuchs immer populärer. Eltern und Großeltern haben den Wunsch, den Kindern in der Zukunft einen guten Start in die Selbstständigkeit zu ermöglichen. Idealerweise soll die angelegte Summe sich im Lauf der Jahre vermehren und zunächst natürlich keine zu große finanzielle Belastung für die Familie darstellen. Die einfachste Methode ist das Anlegen eines Sparbuchs. Hier gibt es keinen Mindestbetrag, der einbezahlt werden muss, und es ist jederzeit möglich, Geld einzuzahlen oder abzuheben. Die Zinsen sind häufig jedoch sehr gering, so dass der Betrag sich nicht "von alleine" merklich erhöhen wird. Da das Sparbuch aber immer noch eine sichere Geldanlage ist, greifen viele Bundesbürger darauf zurück.

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Wer Wert darauf legt, dass das angelegte Geld auch entsprechend "arbeitet", kann sich beispielsweise für Sparbriefe entscheiden. Hier liegen die Zinsen weit höher als bei einem Sparbuch. Es muss allerdings eine Laufzeit von zwei bis sechs Jahren vereinbart werden, während der das Geld festliegt, d. h. man kann vor Ablauf dieser Zeit nicht darüber verfügen. Ähnlich verhält es sich bei Bundesschatzbriefen (Wertpapieren der Bundesrepublik, die nicht an der Börse gehandelt werden), bei denen ebenfalls eine Laufzeit festgelegt wird. Zwar kann man diese vorzeitig kündigen; dies wirkt sich aber negativ auf die Rendite aus. Variable Zinssysteme sorgen aber bei voller Laufzeit für eine vergleichsweise hohe Rendite bei den mittelfristigen Geldanlagen.

Langfristige Anlagemöglichkeiten sind zum Beispiel Banksparpläne oder Ausbildungsversicherungen. Bei beiden Modellen wird regelmäßig Geld einbezahlt, das je nach Marktlage verzinst wird. Je länger ein solcher Sparvertrag läuft, desto mehr Geld wird der oder die Begünstigte letztendlich ausbezahlt bekommen. Die Ausbildungsversicherung hat einen festgelegten Auszahlungstermin, z. B. der achtzehnte Geburtstag des Empfängers. Die Regelmäßigkeit der Einzahlungen muss aber während der gesamten Laufzeit gewährleistet sein.

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