Risikokapitalgeber finden: auf sich aufmerksam machen
Junge Unternehmen benötigen oft eine große Summe an Kapital, ohne den Banken genügende Sicherheiten zu bieten. Risikokapitalgesellschaften können innovativen Firmen das entsprechende Kapital zur Verfügung stellen.
Wer sich zu den außergewöhnlichen Starts-ups zählen kann, hat heute wieder die Möglichkeit, sich und seine Ideen verschiedenen Investoren, Business-Angels oder Risikokapitalgesellschaften vorzustellen. Diese Beteiligungsgesellschaften sind häufig Tochterunternehmen von Banken, bei denen Investmentmanager die Firmen, die das Risikokapital (venture capital) erhalten, in einem langwierigen Prozess aussuchen. Das kann zu einem sehr frühen Zeitpunkt geschehen, sodass das Kapital aus den private equity fonds hauptsächlich für die Forschung und Entwicklung eingesetzt wird. In späteren Phasen wie den Testläufen oder der Marktreife eines Produkts ist das ebenso möglich. Die Beteiligungsgesellschaften investieren in der Regel zwischen 20 und 35 Prozent. Ihr Ziel ist es, das gegründete Unternehmen nach etwa drei bis fünf Jahren zu einem Erfolg zu führen, um es dann mit einer hohen Rendite zu verkaufen. Das Risiko besteht aber immer, das gesamte Kapital zu verlieren, wie es in der New-Economy-Krise 2002 geschehen ist, in der viele Investoren ihr Geld verloren haben. Gleichzeitig mit dem Kapital investiert die Beteiligungsgesellschaft ihr Wissen und hilft dem Start-up bei seinem Management, mit Kontakten oder der Einstellung von Personal. Daher nennt man das Risikokapital oft auch smart capital oder intelligentes Kapital.
- Schlagen Sie hier relevante und interessante weiterführende Inhalte zu diesem Artikel vor.
Um Risikokapitalgeber zu finden, sollte das junge Unternehmen im Technologiebereich gegründet werden. Im Jahr 2010 boten sich dazu die Segmente Forschung & Spiele, Biowissenschaften, Smart Cities, bahnbrechende Technologien oder Kommunikation an. Die wichtigste Aufgabe der Gründer ist es, auf sich und das Unternehmen aufmerksam zu machen, um auf diese Weise Kontakte zu privaten Investoren aus aller Welt oder den Beteiligungsgesellschaften zu erhalten. Gründungsnetzwerke der Hochschulen und Universitäten bieten in diesem Zusammenhang eine erste Anlaufstelle. Auf Veranstaltungen für Entrepreneurships können wertvolle Kontakte geknüpft werden. Im Internet finden sich die Seiten von Firmen, die mithilfe von Datenbanken die Gründer und möglichen Investoren in aller Welt zusammenbringen möchten. Persönliche Gespräche werden auf bekannten Events ermöglicht, die jährlich stattfinden und sich zum Ziel gesetzt haben, die Technologieunternehmen und Risikokapitalanleger zusammenzuführen. In der Regel werden etwa 20 Unternehmen eingeladen, um sich und ihre Produkte den anwesenden Investoren vorzustellen. Für diese Möglichkeit muss man sich allerdings bewerben.
Bessere Chancen eingeladen zu werden, hat man, wenn man schon die Beteiligung an Gründerwettbewerben und entsprechende Auszeichnungen für seine innovativen Ideen nachweisen kann. Sich von den Scouts der Risikokapitalgeber entdecken zu lassen, ist eine weitere Chance, denn auch das Kapital ist immer auf der Suche nach guten Anlagemöglichkeiten. Ein anderes Modell, das junge Talente fördert, haben kleinere Netzwerke von erfolgreichen Unternehmen entwickelt. Sie suchen nach gründungswilligen Menschen, die in ihrer Branche mit ihnen zusammen in einer eigenen Firma arbeiten möchten. In diesem Team geben sie ihr Kapital, ihr Wissen und ihre Beziehungen weiter und hoffen auf einen langfristigen Erfolg.
- Steuerfreie Auslöse bei Verpflegungsmehraufwand
- Krankenversicherung ohne Einkommen:...
- Grundbuch und Grundschuld (ohne...
- Buchungssätze online bilden, üben...
- Der Vordruck zur Einzugsermächtigung...
- Bewirtungskosten Formular: Download...
- Kostenlos: Werkvertrag und andere...
- Rechnungsformulare kostenlos im...
- Einen Zuschuss zum Krankengeld...
- Unfallversicherung Beiträge - Grundlagen...
