Gold als Anlage für die persönliche Vermögenssicherung
Über die Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg gilt Gold als verlässliche Geldanlage, die sicher ist und auch bei Währungsturbulenzen wertbeständig ist. Eignet sich Gold auch zur langfristigen Vermögensbildung?
Weithin bekannt sind die großen Goldreserven von nationalen Währungsbanken, die durch die Vorräte für die Geldstabilitäten sorgen sollen. Und auch so mancher Kleinanleger setzt auf das Edelmetall, wenn es darum geht, seine Ersparnisse vor schleichendem Wertverlust zu schützen. Schließlich geht mit Spareinlagen meist eine kontinuierliche Kaufkraftreduzierung durch die allgemeine Inflation einher. Daher erhoffen sich viele von Goldanlagen eine dauerhafte Werte-Sicherung. Ob sich diese Hoffnung tatsächlich bewahrheitet und ob Gold im Vergleich zu anderen Finanzanlagen eher besser oder schlechter abschneidet, soll an dieser Stelle nicht entschieden werden. Für eine aussagekräftige Berechnung kommt es dabei nämlich auch darauf an, welche Vergleichszeiträume herangezogen werden, um welche Anlagesummen es sich handelt und in welcher Form die Goldanlage konkret umgesetzt wird. Im Vordergrund steht im Folgenden vielmehr die Frage, ob Gold neben dem Schutz vor Inflationseinbußen auch zur aktiven Vermögenssteigerung als Anlagetitel geeignet ist. Hier kommen beispielsweise Aktien von Goldminen u. Ä. in Betracht.
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Gegenüber der Absicherung von Geldbeträgen in einem Gegenwert in Gold geht es hierbei also um die Frage, ob sich beispielsweise über die Spekulation mit Gold vergleichbare Renditesätze erzielen lassen wie mit Aktienpaketen oder Fonds. Prinzipielle Antwort: Ja, das geht. Auch Gold-Anlagen unterliegen Kursschwankungen. Durch einen Ankauf zu niedrigen Preisen und den Verkauf zu Höchstständen sind auch hier Gewinne zu erzielen, wie bei anderen Börsenengagements. Allerdings erfordert eine solche Börsen-Beteiligung auch die kontinuierliche Verfolgung des Marktgeschehens und die richtige Entscheidung zur rechten Zeit. Es macht daher keinen geringen Unterschied, ob man etwa Anteile an realen Goldbarren erwirbt, die in einem gut gesicherten Banktresor lagern (Gold-Anlage zur Inflationsabsicherung) oder ob man sich für ein direktes Engagement am Börsenhandel interessiert. Auch bei den anfallenden Begleitkosten stellen sich hier Unterschiede ein. Wie gut oder wie schlecht eine Anlage in Gold in realen Zahlen ist, hängt daher ganz wesentlich von der Einzel-Durchführung ab und ist nicht zuletzt eine Frage, wie intensiv sich der Anleger mit der Finanzanlage auskennt und beschäftigen will. Nicht in jedem Fall kann man nach einer Investition einfach die Füße hochlegen..
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