Existenzgründung: Konzept als wichtige Grundlage
Wer sich selbstständig machen möchte, der braucht zunächst einen Plan bzw. ein Konzept. Nur wer weiß, wo er hin will und wie er sein Ziel erreichen möchte, der hat Chancen auf unternehmerischen Erfolg.
Der Businessplan ist ein bekanntes Konzept, welches von Existenzgründern vor allen dann verlangt wird, wenn sie ein Darlehen aufnehmen oder Fördergelder in Anspruch nehmen möchten. Es ist in der Regel sehr zeitaufwendig, solch einen Businessplan zu erstellen, doch es ist eine sehr gute und wichtige Vorbereitung auf die Selbstständigkeit.
Wie genau ein professioneller Businessplan aufgebaut sein sollte, dazu gibt es verschiedene Modelle. Im Allgemeinen formuliert man zunächst die allgemeine Gründungsidee als eine Art Zusammenfassung. Der Leser des Konzeptes weiß nun schon einmal im Groben, worum es geht. Danach werden die Gründungspersonen näher beschrieben. Hier sind vor allem auch die fachlichen und sozialen Kompetenzen wichtig. Wer keine entsprechenden kaufmännischen Erfahrungen hat, die bei der Führung eines Unternehmens vonnöten sind, der sollte einen Existenzgründerkurs besuchen und den Nachweis darüber den Unterlagen beifügen. Im dritten Punkt sollte dann das Produkt oder die Dienstleistung näher beschrieben werden. Hier sollte man auf die eigenen Stärken und auf mögliche Wettbewerbsvorteile eingehen. Im vierten Punkt des Konzeptes werden dann die Marktlage und die Konkurrenzsituation dargestellt. Um diesen Punkt umfassend darstellen zu können, muss man einiges an Recherchearbeit leisten. Um so besser man den Markt kennt, auf dem man aktiv werden möchte, um so besser stehen die Erfolgschancen.
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Besonders wichtig ist der nächste Punkt: die Marketing- und Vertriebsstrategie. Hier muss man seine Überlegungen zur Preisstrategie und den geplanten Werbe- und Vertriebsmaßnahmen niederschreiben. Des Weiteren sollte man in einem Businessplan auch aufführen, ob man plant, Mitarbeiter einzustellen und wie die Rechtsform des Unternehmens sein soll. Dies sollte man möglichst plausibel begründen können. Das Herzstück eines Businessplanes ist jedoch die Finanzplanung für ersten drei Geschäftsjahre. Der Finanzplan besteht aus einer Liquiditäts- und einer Finanzierungsplanung sowie einer Umsatz- und Ertragsvorschau. Diese sollte besonders sorgfältig und vor allem realistisch geplant werden.
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