Derivate-Check zum Überprüfen bestimmter Wertpapiere

Anlagevehikel, deren Wert oder Preis von den Preisen bzw. Kursen anderer Güter definiert wird, wie beispielsweise Rohstoffe, sind Derivate. Um mit ihnen zu handeln, braucht man einen Derivate-Check.

 

Einen Derivate-Check benötigt man, wenn man mit solchen Finanzinstrumenten handelt. Der Derivate-Check liefert nämlich die Informationen, die der Trader braucht, um auf die richtigen Anlagevehikel zu setzen. Dabei sind Derivate Wertpapiere, deren Wert oder Preis von den Preisen bzw. Kursen anderer Anlagemöglichkeiten abhängt. Dies können marktbezogene Referenzgrößen wie Indizes oder Zinssätze sein, Vermögensgegenstände wie zum Beispiel Anleihen oder Aktien oder auch Handelsgüter (landwirtschaftliche Güter oder Rohstoffe). Abhängen kann der Wert aber auch von der Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines bestimmten Ereignisses, auf dass der Trader setzen kann. Darunter fällt beispielsweise die Insolvenz eines Unternehmens oder ein Staatsbankrott.

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Beim Derivate-Handel werden Verträge abgeschlossen, in denen die Geschäftspartner festlegen, dass ein oder mehrere Vertragsgegenstände zu den festgelegten Konditionen in der Zukunft getauscht, verkauft oder gekauft werden, beziehungsweise dass optional dazu ein Wertausgleich geleistet wird. Simpel definiert sind Derivate also Verträge, die an die Entwicklung von bestimmten Preisen, Ereignissen oder Indizes gekoppelt sind. Diese Verträge werden dann außerbörslich oder auch börslich abgeschlossen. Von der Wortherkunft her stammt der Begriff Derivat aus dem Lateinischen (derivare gleich ableiten). Die Parallele zum Finanzinstrument ergibt sich dadurch, dass ein Derivat sich über den abgeleiteten Kurs oder Preis eines ihm zugrundeliegenden Basiswertes definiert.

Laut internationaler Rechnungslegungsstandards muss ein Derivat drei bestimmte Merkmale aufweisen. Und zwar, dass es in Zukunft glattgestellt wird, dass sich aufgrund der Änderung eines bestimmten Basiswertes (wie beispielsweise eines Rohstoffpreises), eines Finanzinstruments oder Zinssatzes der Wert ändert und dass ein Derivat keine Anschaffungsauszahlung erfordert. Zudem unterteilt man Derivate in die Kategorien Swaps (bilaterale Deals über den Tausch von Zahlungsströmen) und Termingeschäfte. Dabei werden Termingeschäfte über die Bedingungen hinsichtlich des Verkaufs oder Kaufs von Wirtschaftsgütern abgeschlossen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllt werden.

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