Alternative Geldanlage - Was versteht man darunter ?
Es gibt viele Möglichkeiten, Geld gewinnbringend anzulegen. Gerade in Zeiten einer Rezession verlangt der Anleger Sicherheiten. Die alternative Geldanlage gerät immer mehr in den Fokus des Interesses.
Was versteht man unter alternativer Geldanlage? Alternativ kann in diesem Zusammenhang in unterschiedlicher Art und Weise gedeutet werden. Alternativ als Alternative zu den herkömmlichen Anlageformen oder alternativ im Sinne von ökologisch. Wenden wir uns zunächst der Ökologie zu. Umweltschutz ist ein Thema, dem sich in der heutigen Zeit niemand verschließen kann. Was also liegt näher, als auch bei der Kapitalanlage in diese Richtung zu sehen. Viele Anbieter eröffnen ihren Kunden inzwischen die Möglichkeit, in ökologisch ausgerichtete Investmentfonts zu investieren. Beliebte Investitionsformen sind hier die Fonds, die sich mit erneuerbaren Energien, also Wind- oder Sonnenkraft befassen. Der Markt ist noch recht klein und sicher etwas für Insider oder für Menschen, die einen Finanzberater ihres Vertrauens mit dem Management ihrer Kapitalanlage betrauen.
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Man kann den Begriff alternative Geldanlage jedoch auch ganz anders deuten. Gerade ist eine weltweite Wirtschaftskrise zumindest zum großen Teil überstanden. Viele Anleger haben Geld verloren, weil sich natürlich auch die Investmentfonds, die einen hohen Aktienanteil haben, negativ entwickelt haben. Das veranlasst viele Menschen, darüber nachzudenken, welche Alternativen es gibt, Geld risikoarm anzulegen. Eine alternative Geldanlage soll also vor allen Dingen eines bieten: Sicherheit vor Verlust. Damit wurden Zertifikate zu einer ausgesprochen attraktiven Anlageform. Die alternative Geldanlage in einer fondgebundenen Rentenversicherung in Verbindung mit einem Zertifikat bietet höchstmögliche Sicherheit. Bei Zertifikaten wird ein Verlust ausgeschlossen. Der Anleger erhält, wenn er die vertragliche Mindestlaufzeit des Zertifikates einhält, sogar eine Garantieverzinsung. Diese ist jedoch ausgesprochen niedrig, kaum mehr als 1,3 bis 2 Prozent. In der Regel orientieren sich die Gewinnerwartungen beim Zertifikat am Aktienmarkt. Erzielt der Markt also Gewinne, profitiert der Zertifikatinhaber davon. Werden Verluste gemacht, ist das Kapital davor geschützt. Am Ende der Laufzeit, die in der Regel 12 Jahre beträgt, hat der Anleger die Wahl, sein Geld verrenten zu lassen oder das Kapital in einer Summe zu erhalten.
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